Statuten des Vereins
„Jugend wirkt“

 

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1)       Der Verein führt den Namen "Jugend wirkt!"

(2)       Er hat seinen Sitz in Zell am See 5700 und erstreckt seine Tätigkeit
auf dem Bezirk Zell am See.

(3)       Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

 

§ 2: Zweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die
Förderung der Jugendkultur in den Bereichen Musik, Kunst, Kultur, Sport
und Unterhaltung, sowie das Ausrichten von Veranstaltungen in den ge-
nannten Bereichen.

 

§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1)       Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten
ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

(2)       Als ideelle Mittel dienen:

a) Versammlungen
b) Gesellige Zusammenkünfte
c) Veranstaltungen
d) Ausflüge

(3)       Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge
b) Sponsoring
c) Spenden
d) Unterstützung durch Gemeinde und andere Institutionen

 

 

§ 4: Arten der Mitgliedschaft

(1)       Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche
und Ehrenmitglieder.

(2)       Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit
beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereins-
tätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags
fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer
Verdienste um den Verein ernannt werden.

 

§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft

(1)       Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die das
vollendete 16. Lebensjahr erreicht haben und zur freiwilligen und
unentgeltlichen Arbeit bereit sind, sowie juristische Personen und
rechtsfähige Personengesellschaften werden.

(2)       Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitglie-
dern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe
von Gründen verweigert werden.

(3)       Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereins-
gründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen.
Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam.
Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt
auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher
Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.

(4)       Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands
durch die Generalversammlung.

 

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

(1)       Die Mitgliedschaft erlöscht durch dem Tod, bei juristischen Personen und
rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechts-
persönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

(2)       Der Austritt kann nur zum Monatsende erfolgen. Es muss dem Vor-
stand mindestens drei Wochen vorher schriftlich mitgeteilt werden.
Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Aus-
trittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Post-
aufgabe maßgeblich.

(3)       Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz
zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemes-
senen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mit-
gliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der
fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

(4)       Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand
auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen
unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

(5)       Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4
genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des
Vorstands beschlossen werden.

 

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)       Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins
teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen.
Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und
passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehren-
mitgliedern zu.

(2)       Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der
Statuten zu verlangen.

(3)       Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einbe-
rufung einer Generalversammlung verlangen.

(4)       Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über
die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren.
Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von
Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern
eine solche Information in binnen von vier Wochen zu geben.

(5)       Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungs-
abschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

(6)       Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach
Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen
und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die
Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen
Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der
Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

§ 8: Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlungen (§§ 9 und 10), der Vor-
stand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht
(§ 15).

 

§ 9: Generalversammlung

(1)       Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne
des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung
findet ein Mal jährlich statt.

(2)       Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf:

a)    Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalver-
sammlung,

b)    schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglie-
der,

c)    Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz Ve-
reinsG),

d)    Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter
Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),

e)    Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2
letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.

(3)       Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen
Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen
vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die
vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-
Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der General-
versammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die
Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a) -
c) Durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 Iit. d) oder durch einen
gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).

(4)       Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor
dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich,
mittels Telefax oder per E- Mail einzureichen.

(5)       Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf
Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

 

(6)       Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberech-
tigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehren-
mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des
Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen
Bevollmächtigung ist zulässig.

(7)       Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Er-
schienenen beschlussfähig.

(8)       Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung
erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gülti-
gen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geän-
dert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer
qualifizierten Mehrheit  von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen
Stimmen.

(9)       Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Ob-
mann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellver-
treter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren
älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 

§ 10: Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a)    Beschlussfassung über den Voranschlag;

b)    Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts

und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;

c)    Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der

Rechnungsprüfer;

d)    Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern

und Verein;

e)    Entlastung des Vorstands;

f)     Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge

für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;

g)    Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

h)    Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige

Auflösung des Vereins;

i)          Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende

Fragen.

 

 

 

§ 11: Vorstand

(1)       Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Ob-
mann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertre-
ter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.

(2)       Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vor-
stand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an
seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die
nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalver-
sammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung
durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit
aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine au-
ßerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines
Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer hand-
lungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsitua-
tion erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zu-
ständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentli-
che Generalversammlung einzuberufen hat.

(3)       Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt ein Jahr; Wiederwahl ist
möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

(4)       Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung
von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder
mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit
verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand ein-
berufen.

(5)       Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingela-
denwurden und mindestens zwei Drittel von ihnen anwesend sind.

(6)       Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit;
bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden
den Ausschlag.

(7)       Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung
sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der
Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder
jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder
mehrheitlich dazu bestimmen.

(8)       Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) er-
lischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs.
9) und Rücktritt (Abs.10).

(9)       Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand
oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit
Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

(10)     Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt
erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des
Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu
richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2)
eines Nachfolgers wirksam.

 

§ 12: Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitungsorgan"
im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu die
nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In
seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

(1)       Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden
Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnah-
men/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als
Mindesterfordernis;  

(2)       Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und
des Rechnungsabschlusses;

(3)       Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fäl-
len des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a - c dieser Statuten;

(4)       Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Ver-
einsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;

(5)       Verwaltung des Vereinsvermögens;

(6)       Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen
Vereinsmitgliedern;

(7)       Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

 

§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1)               Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der
Führung der Vereinsgeschäfte.

 

(2)       Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche
Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unter-
schriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der
Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositi-
onen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin.
Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen
der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.

(3)       Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu
vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in
Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

(4)       Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in
Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversamm-
lung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selb-
ständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese
jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Ver-
einsorgan.

(5)       Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung
und im Vorstand.

(6)       Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung
und des Vorstands.

(7)       Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des
Vereins verantwortlich.

(8)       Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/
Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/
der Kassiererin ihre Stellvertreter/innen.

 

§ 14: Rechnungsprüfer

(1)   Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die
Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rech-
nungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalver-
sammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

(2)       Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle so-
wie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße
Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die
erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Aus-
künfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über
das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

(3)       Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen
der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen geI-
ten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis
10 sinngemäß.

 

§ 15: Schiedsgericht

(1)       Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden
Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist
eine „Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002
und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.

(2)       Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitglie-
dern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem
Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht.
Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht
der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied
des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vor-
stand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten
Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mit-
glied zum/zur Vorsitzenden des  Schiedsgerichts. Bei Stimmengleich-
heit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder
des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Ge-
neralversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der
Streitigkeit ist.

(3)       Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beider-
seitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewis-
sen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

(1)       Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalver-
sammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gülti-
gen Stimmen beschlossen werden.

(2)       Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vor-
handen ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat
sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen,
wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereins-
vermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies
möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder
ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.